Ein vielleicht bisher weniger bekanntes Feature von Vista ist ReadyBoost. Dem ein oder anderen mag das dieses Feature beim Einstecken eines geeigneten USB Sticks eventuell schon mal ins Auge gefallen sein.
Bei ReadyBoost handelt es sich um eine Art Cache in dem häufiger benötigte Daten (Programme oder Dateien) vorgehalten werden. Die Verwaltung übernimmt dabei Vista.
Dabei agiert der Memory Stick wie eine Art schnelle Platte. Man kann die Größe des zu verwendenden Bereichs des Memory Sticks dabei in den Laufwerkseigenschaften verändern:
Von außen betrachtet ist die ReadyBoost Datei ein monolithischer Block:
Nach Angaben von Microsoft ist der Inhalt verschlüsselt, so daß man sich (hoffentlich) keine Gedanke um die Sicherheit der enthaltenen Daten machen muß, falls der Stick mal verloren geht. Meine Empfehlung ist sowieso sich einen dedizierten Stick für dieses Feature zu kaufen und am System zu belassen. Die Teile sind heute so billig.
Der Effekt des ganzen ist eine gefühlte Leistungssteigerung von 10-20%. Ich habe keine Benchmarks vorgenommen, aber seit ich das Feature nutze, möchte ich eigentlich nicht mehr darauf verzichten.
Ausprobieren sollte es man in jedem Fall, gerade Systeme, die vielleicht eigentlich etwas schwach auf der Brust sind, können davon profitieren.
Voraussetzungen
- USB-Stick mit USB 2.0
- USB-2.0-Schnittstelle am PC
- mindestens 256 MByte Speicher
- mindestens 2,5 MByte/s Lesedurchsatz bei zufälligem Zugriff auf 4 KByte große Datenblöcke
- mindestens 1,75 MByte/s Schreibdurchsatz für 512 KByte große Datenblöcke
Nur für Sticks die geeignet sind, bietet Vista im Übrigen das Feature an, Teile des Sticks als ReadyBoost Bereich zu verwenden.
Also, einfach mal ausprobieren und selber entscheiden.
Mittwoch, 7. März 2007 18:10