Auch mit Outlook 2007 und modernen Maschinen mit 2 GB Speicher und Dual Core Systemen kommt es mit laufendem Outlook (auch 2007 hat diese Eigenschaft) immer wieder zu Unterbrechungen in denen das System einfach einfriert. Jeder kennt das vermutlich. Man tippt gerade eine Text in Word oder sonst wo ein und plötzlich tut sich nichts mehr. Es geht zwar nichts verloren und nach ein paar Sekunden erscheinen die zuletzt getippten Buchstaben, aber irritierend ist das schon.
Der Grund dafür scheint der Performance Hunger von Outlook zu sein. Bei Gelgenheit nimmt sich Outlook 100% CPU und I/O und alle anderen Anwendungen stehen hinten an. Ziemlich nervig, vor allen Dingen hinsichtlich der Power die einem mit den modernen Rechnern zur Verfügung steht.
Als annehmbarer Workaround kann man fogendermaßen vorgehen (funktioniert allerdings nur auf 2 Prozessor Maschinen): Taskmanager öffnern und den Outlook Prozess lokalisieren, dann mit der rechten Maustaste im Kontext Menu Zugehörigkeit festlegen. Standardmäßig nimmt sich Outlook beide Prozessoren. Wenn man eine CPU wegnimmt, kann Outlook zumindest den anderen Prozessor nich mehr quälen und eine 2 GHz CPU sollte für Outlook eigenlich genug sein.
Danach läuft das System weiter wie bisher. Ich konnte noch keine Performancenachteile feststellen, allerdings sind die nervigen Unterbrechungen Vergangenheit. Der einzige Nachteil, beim nächsten Programmstart hat Outlook die Zuordnung wieder vergessen.
Habe schon das Tool imagecfg.exe ausprobiert, hat aber leider unter Vista nicht funktioniert. Kenn jemand ein Tool mit dem man die Prozessorzugehörigkeit eines Programms unter Vista dauerhaft ändern kann?
Dienstag, 15. Mai 2007 21:16